Und täglich grüßt das Murmeltier

Martina, eine erfolgreiche Unternehmerin einer Vertriebskette, starrt um 15 Uhr nachmittags aus dem Fenster ihres Büros. Sie ist erschöpft und fühlt sich elend. Sie quält sich seit 1 Stunde mit der Frage, warum sie gerade heute die Fülle an Papier auf ihrem Schreibtisch nicht abgearbeitet bekommt.

Davor hatte sie ein ernstes Gespräch mit der Lehrerin ihrer Tochter Eva. Ihr Sohn Milan weinte zuvor, als sie ihn im Kindergarten lassen musste. Ihr Mann ist wieder einmal auf Geschäftsreise, sodaß sie Haushalt und Kinder alleine organisiert. Zwischendurch hatte sie die Werkstatt angerufen, die seit Tagen versäumten, ihr Auto zu reparieren.

Die Anforderungen und Belastungen in Martinas Leben wachsen ständig und sie kann abends die wenigen Stunden mit ihren Kindern nicht mehr genießen. Sind sie dann endlich im Bett, fällt auch sie nur komatös in ihres. Ihren Mann erfreut dies keineswegs. Dummerweise wird sie dann nachts wieder wach und grübelt… Am nächsten Tag dann Müdigkeit… And the same procedure than every day…..

Wie kannst Du Deine innere Stimme hören, wenn Du Dich permanent gehetzt fühlst und Deine Gedanken durcheinander wirbeln?
Wie ist es möglich, sich selbst zu spüren, wenn Du viele Dinge gleichzeitig tust?
Antwort: GAR NICHT!
Das funktioniert nicht.

Unsere Intuition braucht unbedingt Raum.
Sie braucht Ihre Zeit.
Und sie braucht Ruhe.

Sie braucht jemanden, der sich ihr widmet und sie anerkennt und ganz natürlich ein Teil des Lebens sein lässt.

Wenn es das ist, was Du möchtest, dann widme Dich zunächst der Achtsamkeit, damit sie Dir wieder die Tür zu Deinen Wahrnehmungsfähigkeiten öffnet.

Du brauchst dazu:

  1. Den Willen, Dich dem Thema bewusst zu widmen.
  2. Zeit und Ruhe dafür, Deine Übungen möglichst täglich zu praktizieren.
  3. Neugier, die Vielfalt der Übungsmöglichkeiten kennen zu lernen, um heraus zu finden, welche Dir besonders gut liegen.
  4. Freude und Spaß daran, Deinen Fokus zu verändern.
  5. Ideen, wie man auf unterschiedliche Weise üben kann.

Und diese Ideen liefern wir Dir gerne immer am Ende unserer Blogs! 
Wir freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen damit mit uns und den anderen “Intuitionsrebellen” teilen möchtest!

Unser heutiger Praxistipp:

Angenehme und unangenehme Erfahrungen

Achte während des Tages auf unterschiedlichste Geschehnisse. Nimm sie bewusst wahr und ordne sie jeweils für Dich ein. Ist es eine angenehme Situation oder eine unangenehme? Wie FÜHLT es sich für Dich an?

Hier 2 Beispiele:
1. Du sitzt in der U-Bahn und der Mensch neben Dir telefoniert unangenehm laut. Dann sage Dir innerlich z.B.: “Das ist mir angenehm.”
2. Morgens beim Frühstück lachst Du bereits mit Deiner Familie über eine komische Situation. Dann sage Dir z.B.: “Das ist mir angenehm.”

Es geht nur darum, es zu registrieren, ob Dir die Situation angenehm oder unangenehm ist. Nichts weiter. Keine weitere Beobachtung oder Bewertung.

Wenn Du dies einige Tage gemacht hast, kannst Du noch die Frage anhängen: ” Wie antworte ich auf das Angenehme?” oder “Wie antworte ich auf das Unangenehme?”
Und nimm dann ohne Bewertung zur Kenntnis: “Dies ist meine Reaktion auf angenehme/ unangenehme Erfahrungen.”

Diese Übung macht es möglich, dass sich Dir Zusammenhänge zwischen auslösendem Reiz und der Folge davon erschließen. Mit der Zeit ziehst Du dann ganz von selbst Deine Konsequenzen. Du wirst loslassen, was Dir ungünstig erscheint. Es wird automatisch kommen und Du musst nichts weiter dazu tun.

Wir freuen uns, wenn Du uns an Deinen Erfahrungen dazu teilnehmen lässt!

Intuitionsrebellen
Herzlichst,
Charlotte Börnsen & Marc Gerhardt

Mind Potential Academy


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